Ich bin ein Wunderkind am Klavier und ich hasse es

  • Published on:  15/04/2019
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    Das ist Julia. Vermutlich spielen viele von euch ein Instrument. Julia spielt Klavier und ist, um ehrlich zu sein, ziemlich gut darin. Sie wird jedes Jahr besser und das macht ihr ein bisschen Angst. Und das ist der Grund:

    Julia begann mit dem Klavierunterricht als sie 5 war. Natürlich war das die Idee ihrer Eltern, denn in dem Alter hatte sie keine Ahnung von Musik, aber sie war sehr aktiv und neugierig als Kind. Die meisten Aktivitäten hielten allerdings nicht lange an, da sie schnell das Interesse verlor. Also dachte sie vielleicht, sie würde auch nur zwei Wochen oder so Klavier spielen.

    Offensichtlich war das nicht der Fall. Als ihre Mutter jünger war, lernte sie ebenfalls Klavier spielen und wurde ziemlich gut. Sie plante sogar nach Europa an ein nobles Konservatorium in Wien zu gehen, wo sie die beste werden könnte – vielleicht sogar der ganzen Welt! Aber dann traf sie Julias Vater, schrieb sich am College an der juristischen Fakultät ein und ein paar Jahre später wurde Julia geboren.

    Vielleicht bestand sie deshalb darauf, dass Julia weiterspielte, auch wenn sie nach wenigen Monaten keine Lust mehr hatte.

    Es war einfach mal Fakt, dass es Julia keinen Spaß machte. Außerdem war ihre erste Klavierlehrerin einfach schrecklich. Sie war so alt, dass sie sicher schon Klavier spielte, seit es erfunden wurde. Und sie war fies und glaubte scheinbar, dass, Julia für jeden Fehler anzubrüllen, helfen würde, dass sie ihren Unterricht mochte.
    Als sie sich bei ihrer Mutter beschwerte, meinte sie nur, dass ihr Klavierlehrer noch schlimmer gewesen wäre und dass das der einzige Weg sei, das Klavierspiel zu lernen! Aber das hatte Julia ihr damals schon nicht geglaubt! Mit 11 bekam sie eine neue Lehrerin, die viel netter war, da war es leider schon zu spät. Julia hasste bereits den Klavierunterricht.

    Das komische daran ist, dass sie sich trotzdem ZWANG jeden Tag zu üben und wirklich ziemlich gut wurde. Das soll nicht angeberisch klingen, aber die Leute, die sie spielen hörten, meinten, dass ihre Leistung für ihr Alter wirklich beeindruckend war und dass sie wirklich Talent hätte. Vielleicht ist das der Grund, warum sie nie so viel üben musste, wie andere Kinder.

    In all den Jahren nahm sie an vielen Klavierwettbewerben teil. Sie gewann nicht alle, aber sie war erfolgreich. Ihre Mutter stellte im Wohnzimmer ein großes Regal für all die Preise, die sie gewinnen würde auf. Trotz aller Preise, die sie schon gewonnen hat, ist es noch halb leer. Und ihre Mama liebt es, ihr zu sagen, dass sie die Lücken noch zu füllen hätte. Und du solltest sie sehen, wenn Julia auf der Bühne steht. Sie ist überwältigt, was Julia wiederum ein seltsames Gefühl gibt.

    Ihre Mutter hat alles schon geplant: Julia beendet die Schule und geht an ein Konservatorium in Europa, so wie sie es gewollt hatte. Diese Unterhaltung haben sie alle paar Monate und Julias Mutter ist 100% sicher, dass es so kommen wird.

    Natürlich sagt Julia ihr öfter, dass sie Klavier spielen nicht mal mag. Doch dann lächelt ihre Mutter nur und meint, das läge daran, dass Julia faul sei und dass sie irgendwann dankbar für diese Fähigkeit wäre. Und dann glaubt Julia ihr irgendwie und fühlt sich etwas besser. Wettbewerbe gewinnen fühlt sich natürlich auch gut an, die Freude hält aber nie lange an.

    Gleichzeitig gibt es aber auch andere Dinge, die Julia gern tun würde. In ihrer Schule gibt es zum Beispiel eine Mädchen-Fußballmannschaft – und sie liebt Fußball! Anfang des Schuljahres trat sie dem Team bei und wurde Torwart. Sie begann zu trainieren und war so glücklich wie noch nie in ihrem Leben, sie liebte einfach, was sie tat! Überflüssig zu erwähnen, dass ihre Mutter nicht gerade begeistert war. Sie ignorierte alle Spiele und fragte nicht mal nach dem Ergebnis!

    Vor ungefähr einem Monat spielte die Mannschaft ein wichtiges Spiel gegen eine andere Schule. Sie gewannen zwei zu Null und Julia hielt jeden Ball. Sie war so glücklich!
    Zum Ende des Spiels verletzte sie sich ihren Finger ein wenig. Er war nicht gebrochen, er tat nur weh. Der Teamarzt sagte, das wäre in ein paar Tagen vorbei, aber Julia wusste, ihre Mutter würde ausrasten!

    Ihre Reaktion war die Apokalypse! Sie war so wütend! Sie sagte Sport – insbesondere Fußball und erst recht Torhüten – sei gefährlich für Julias Hände, die sie nun mal zum Klavier spielen bräuchte, um die Beste zu werden!

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